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12.3.2016: Generalversammlung 2016

Eigentlich ist sie l├Ąngst Geschichte; die Sernftalbahn (SeTB), die von 1905 bis 1969 im Glarner Seitental die Orte Elm, Matt und Engi mit Schwanden verband und so den Anschluss an die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gew├Ąhrleistete. Trotzdem ging die Schmalspurbahn bei Einwohnern und Eisenbahnfreunden nie ganz vergessen. Damit das Andenken an diesen bedeutenden Teil der lokalen Verkehrsgeschichte auch zuk├╝nftig erhalten bleibt, gr├╝ndete sich 2006 der Verein Sernftalbahn mit dem Ziel ein Archiv und ein Museum zu schaffen. Bereits 2007 konnte der G├╝terschuppen und das Stationsb├╝ro im ehemaligen Bahnhof Engi-Vorderdorf ├╝bernommen und als kleines Museum eingerichtet werden. Beschr├Ąnkte sich die Ausstellung vorerst auf Fotos und Originalobjekte, kamen sp├Ąter auch Teile von SeTB-G├╝terwagen hinzu. Als bisher gr├Âsste Akquisition bem├╝ht sich der Verein aktuell um die R├╝ckf├╝hrung von zwei fr├╝heren Triebwagen der Serie BDe 4/4 aus ├ľsterreich. Grund genug also, diesem engagierten Verein und seinem Museum einen Besuch abzustatten und mehr ├╝ber das ambitionierte Projekt zu erfahren. Treffpunkt unserer Exkursion ist der Bahnhof Schwanden, der ab Z├╝rich mit einer direkten S-Bahn bequem erreichbar ist. In Schwanden hatte auch die Sernftalbahn ihren Ausgangspunkt mit der 14 Kilometer langen, meist in Strassenlage befindlichen Strecke entlang der Sernf aufw├Ąrts nach Elm. Hier befand sich die G├╝terumschlagsanlage mit der Normalspur. Enge Kurvenradien und starke Steigungen kennzeichneten die Streckenf├╝hrung und die ausserordentlich engen Ortsdurchfahrten verbunden mit dem Strassenverkehr erschwerten den Betrieb. Heute erschliessen Busse der Autobetrieb Sernftal AG das Tal nach Elm. Auch wir nutzen den Linienbus und fahren nach Engi-Vorderdorf zum ehemaligen Betriebsmittelpunkt der Bahn, wo sich auch die Garage des Nachfolgeunternehmens und das Museum befinden. Vor dem erhaltenen Bahnhofsgeb├Ąude erwarten uns die Kollegen des Vereins Sernftalbahn zur F├╝hrung durch das kleine Museum. Zahlreiche Fotografien, Dokumente, Erinnerungsst├╝cke und Fahrzeug-Fragmente sowie eine 0m-Modulanlage werden uns n├Ąher erl├Ąutert. Auch die Spuren des fr├╝heren Bahnbetriebes sind Teil des Besuchsprogramms. Wir erfahren, wie aus verlotterten Wagenk├Ąsten und Untergestellen wieder repr├Ąsentative Ausstellungsst├╝cke werden und k├Ânnen uns beim Ap├ęro in einem der gedeckten G├╝terwagen gleich vom Ergebnis ├╝berzeugen. Bis zur Betriebseinstellung am 31. Mai 1969 bew├Ąltigte die Sernftalbahn den Betrieb mit vier Altbau-Triebwagen, drei 1949 gelieferten BDe 4/4-Triebwagen sowie zwei, sp├Ąter einem G├╝tertriebwagen. Die sp├Ąter gelieferten Triebwagen gelangten an die ├Âsterreichische Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft, wo sie dieses Jahr ausrangiert werden. Gelingt die Finanzierung, sollen die zwei noch vorhandenen Fahrzeuge wieder ins Sernftal zur├╝ckkehren. Auch wir kehren mit dem Linienbus nach Schwanden zur├╝ck und begeben uns in den traditionsreichen Brauereigasthof Adler der gleichnamigen Brauerei. Das sich in Familienbesitz befindende Unternehmen ist die einzige noch bestehende Brauerei von urspr├╝nglich 19 Braust├Ątten im Glarnerland. Nach einem feinen Mittagessen folgt am Nachmittag die Generalversammlung der SGEG gem├Ąss separater Einladung. F├╝r G├Ąste gibt es ein attraktives industriekulturelles Rahmenprogramm. Nach der Tagung zeigen wir abschliessend noch Bilder der Sernftalbahn aus unserem Archiv mit Aufnahmen von Rainer Siegenthaler und Daniel Heer, beides leider k├╝rzlich verstorbene Mitglieder unserer Gesellschaft.

 

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